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Alle machen mit...und keiner war dabei...Ein Satz den ich an der Kasse im Supermarkt meines missbrauchten Vertrauens an einem dunklen Vorweihnachtsabend im nun inzwischen angebrochenen Kali-Yuganischen Zeitalter hörte.

Im christlich traditionell bestimmten Breitengraden, wurde auf einem Produktinformationsblättchen mit vielen Farben auf das Feiern des Jahres 2015 hingewiesen. Man könne dafür kleine länglich runde, meist schwarze Gebilde erwerben die mit einem sympathisch aussehendem runden Dächlein oben verziert sind und einem Holzstöckchen im Hinterstübchen. Ich nahm mir vor dieses Produkt nicht zu kaufen, stattdessen hielt ich es für angebrachter, das Jahr mit einem schmackhaften Obstsalat zu begrüßen...Dieses schien mir jetzt persönlich irgendwie mehr zu bringen...

Ich verließ den Supermarkt, den ich eigentlich gar nicht mal so finde und setzte mich in das von der Motorenwärme immer noch muckelig warme Cockpit meines Fortbewegungsmittels asiatischer Erbauerkunst.

Ich öffnete die Tüte, von dem eben gegen Gabe von bedruckten Scheinen erhaltener Nüsse und da begann der Satz in meinem Kopfe herumzuwabern. Alle machen mit...und keiner war dabei...

Mir fielen die vielen Menschen auf die mit hochgeschlagenem Kragen über die extra erbauten schmalen Wege neben den extra erbauten breiteren Wege, auf denen sich andere Fortbewegungsmittel...nun ja...fortbewegten, liefen.

In allen Gesichtern war deutlich zu sehen das sie scheinbar lieber irgendwo anders sein möchten als dort wo sie sich nun mal befanden. 

Womöglich ist es aber nicht nur mit diesem Feste, dem alljährlich wiederkehrenden Geburtstagsritus des , jedenfalls für viele Zeiten erfolgreichsten Religionsstifters unserer Erdgeschichte so, sondern scheint sich auch in vielen anderen Bereichen unseres Verhaltens auf diesem Planeten wieder zu finden, so dass man schon von kollektivem Massenverhaltens sprechen kann.

Scheinbar hat das einzelne Individuum eine recht begrenzte Möglichkeit das Weltgeschehen zu beeinflussen, scheinbar sind wir nicht mächtig genug etwas auszurichten gegen Abläufe, Vorgänge die uns nicht gefallen. Welcher Mensch kann denn allen ernstes dafür sein dass dieser im Universum( bisher bekannte) einzigartige Planet so zerstört, verseucht, ausgebeutet, verschandelt wird wie es das Streben nach Profit von, im Vergleich zum prozentualen Rest der Erdenbevölkerung,einer sehr geringen Elite tagtäglich vorangetrieben wird.

Und scheinbar geht es uns alle nichts an. Das ist ja immer irgendwo anders, Menschen verhungern, erfrieren, verdursten, ertrinken, leiden immer wo anders.Was kann ich dagegen tun? Kann man genüsslich seine reichlich belegte, vor Fett und Geschmacksverstärker triefenden Pizza essen während man sich Nachrichten anschaut, in denen Menschen verhungern? Während ein Supertanker den Golf von Mexiko auf Jahrtausende zerstört steh ich erst mal auf und dreh die Heizung etwas höher, denn ich habe etwas kalte Füße...Wir sind schon soweit konditioniert, auf ein geistiges Maß herunterberieselt dass es nicht schwer fällt, das Geschehen wie einen abstrakten Film zu sehen, der mich nichts angeht.Ich bin da nicht anders aber fällt dieses mir immer häufiger mit Schrecken und innerlichem Kopfschütteln auf...und mein Vorsatz für den morgigen Tag ist weiter über die Auswirkungen meines täglichen Handelns nach zu denken.Wir hinterlassen täglich Spuren auf diesem Planeten, in seiner Luft, in seinem Energiefeld, in anderen Menschen und Tieren. Ein kleiner friedlicher, schöner Gedanke kann ein Ausgangspunkt sein für eine neue, bessere Zukunft für uns alle. Halleluja...klingt das jetzt alles etwas aufgeblasen,nach Herrn Doktor Neunmalklug... als hätte ich ne Gehirnwäsche Bibel TV hinter mir? Ist ja auch egal.

Unsere Zeit auf dieser Welt kann sehr kurz sein und ICH möchte jedenfalls versuchen das aus meiner Sicht Beste daraus zu machen.

Ich steige aus meinem Fortbewegungsmittel das für sehr viele bedruckte Scheine ich mein eigen nennen darf und setzte mich hinter das Warenerwerbungsgebäude in die kalte klare Luft und schaue in einen von keiner einzigen Wolke getrübten wunderschönen Abendhimmel. Über uns Allen die Unendlichkeit jenseits von Zeit und unseren kleinen Ideen, Plänen und Befindlichkeiten. Jeden Tag können wir uns entscheiden für oder gegen etwas.Jeden Tag haben wir die Wahl was wir kaufen, unterstützen, sagen, denken, tun, essen oder besser nicht...

Man ist das schwülstig geworden aber die Zeit vor und bis zu dem Geburtstag des berühmten Religionsstifters hat Massenpsychiologisch, und erinnerungsverknüpferisch(?) dann doch Spuren hinterlassen.....

14.1.15 17:13
 


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